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	<title>Falko Droßmann (SPD Hamburg Horn) &#187; Jugendhilfe</title>
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	<description>Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte</description>
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		<title>Gebührenerhöhung für Kinderbetreuung ist &#8220;Resultat einer rückständigen Familienpolitik&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko Droßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Gebührenerhöhung KitasIn der Aktuellen Stunde über die vom Senat beabsichtigten Erhöhungen für die Kita-Betreuung hat SPD-Familienexpertin Carola Veit dem Senat eine rückständige Familienpolitik vorgeworfen. Der Senat wolle von den Eltern 30 Millionen Euro kassieren, ohne dass die Qualität der Kinderbetreuung verbessert werden soll. „Die gleiche Kita kostet künftig erheblich mehr. Ihre Politik ist familienfeindlich, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"><a href="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2010/04/Gebührenerhöhung-Kitas.mp3" rel="shadowbox[post-566];player=flv;width=500;height=0;">Gebührenerhöhung Kitas</a>In der Aktuellen Stunde über die vom Senat beabsichtigten Erhöhungen für die Kita-Betreuung hat SPD-Familienexpertin Carola Veit dem Senat eine rückständige Familienpolitik vorgeworfen. Der Senat wolle von den Eltern 30 Millionen Euro kassieren, ohne dass die Qualität der Kinderbetreuung verbessert werden soll. „Die gleiche Kita kostet künftig erheblich mehr. Ihre Politik ist familienfeindlich, und die Stadt schüttelt den Kopf“, sagte Veit. Der Senat erhöhe das Essensgeld um bis zu 200 Prozent und scheue nicht einmal davor zurück, die Eltern behinderter Kinder für die Betreuung in der Kita massiv zur Kasse zu bitten.</span></h2>
<p><a href="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2010/04/640b9bbb28.jpg" rel="shadowbox[post-566];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-568" title="Carola Veit, MdHB" src="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2010/04/640b9bbb28.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Behauptung, von den Erhöhungen wären nur Besserverdienende betroffen, sei unanständig. In den Augen von CDU und GAL sei man „besserverdienend“ bereits bei einem Nettoeinkommen von 2500 Euro. „Das mag für einen Alleinstehenden eine Menge Geld sein. Für eine vierköpfige Familie, die nebenbei vom Sportverein bis zur Brille eine Menge Kosten hat, ist das nicht so viel“, sagte Veit.</p>
<p>Besonders kritisierte Veit das Bestreben des Senats, Eltern von behinderten Kindern, die bisher immer aus guten Gründen einen abgesenkten Beitragssatz hatten, künftig volle Beiträge zahlen zu lassen. „Bis zu 1400 Prozent Aufschlag für 1800 Familien &#8211; das ist unanständig, das gehört sich einfach nicht!</p>
<p>In seiner Phase als Kapitalismus-Kritiker habe Bürgermeister von Beust gesagt: „Meine Sensibilität für Ungerechtigkeit wächst.“ – „Diese Phase haben Sie offenbar überwunden“, sagte Veit. Stattdessen fragten sich immer mehr Menschen in Hamburg, wofür der Senat Geld hat und wofür nicht &#8211; zu einem Zeitpunkt, zu dem der Senat die nächsten 36 Millionen für die Elbphilharmonie ausgeben wolle. Den – von manchen gescholtenen &#8211; Vergleich mit der Elbphilharmonie verdanke Hamburg Sozialsenator Wersich, der gesagt hatte, für ein Jahr Kita könne er das ganze Konzerthaus bauen. „Das ist ein gleichermaßen schlichter wie entlarvender Vergleich. Denn er zeigt, wo Ihre Prioritäten liegen“, sagte Veit. „Andersherum wird ein Schuh daraus: die Zinsen, die Ihre Elbphilharmonie künftig jährlich kosten wird, das sind genau die 30 Millionen Euro, die sie jetzt bei Hamburgs Eltern abkassieren werden.“</p>
<p>Veit zitierte die Regierungserklärung des Ersten Bürgermeisters. Dort heißt es: „… daher haben wir zum Beispiel den Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung auf das zweite Lebensjahr herabgesetzt.“</p>
<p>„Traurige Tatsache ist: Der Anspruch auf einen Kita-Platz ab zwei wird nicht eingeführt, sondern hier sparen sie weitere Millionen. Sie haben diesen Anspruch auf 2013 verschoben. 2013 liegt aber gar nicht mehr in der Verantwortung dieses Senats.“</p>
<p>Der Senat wolle zudem den Rechtsanspruch auf Betreuung bis zum 14. Lebensjahr kürzen: künftig sollen Kinder nur noch bis 12, also bis zur 6. Klasse, in den Hort. „Ohne jede fachliche Begründung“ sei das „nicht nur ein bildungs- sondern auch ein sozialpolitischer Blindflug“, sagte Veit.</p>
<p>Mehr zum Thema finden Sie <a href="http://www.spd-fraktion-hamburg.de/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.carola-veit.com/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Glad to be gay &#8211; Jugendzentrum für Schwule</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 18:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko Droßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Beginn:&#8221;Das Coming-Out ist für viele junge Schwule und Lesben auch in der heutigen Zeit, in der die sexuelle Identität als wesentlicher Teil der menschlichen Persönlichkeit anerkannt und geachtet wird, ein oftmals mit Ängsten und Unsicherheiten belasteter Vorgang. Es gilt jedoch gerade bei lesbischen und schwulen Jugendlichen, Ängste abzubauen und Selbstbewusstsein zu stärken. Für ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/11/rot-ist-scharf.jpg" rel="shadowbox[post-137];player=img;"><img src="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/11/rot-ist-scharf-450x93.jpg" alt="" title="rot-ist-scharf" width="450" height="93" class="alignleft size-medium wp-image-138" /></a> <strong>Der Beginn</strong>:&#8221;Das Coming-Out ist für viele junge Schwule und Lesben auch in der heutigen Zeit, in der die sexuelle Identität als wesentlicher Teil der menschlichen Persönlichkeit anerkannt und geachtet wird, ein oftmals mit Ängsten und Unsicherheiten belasteter Vorgang. Es gilt jedoch gerade bei lesbischen und schwulen Jugendlichen, Ängste abzubauen und Selbstbewusstsein zu stärken. Für ein jedes Angebot, dass im Schwerpunkt die Sexualität zum Thema macht und schwule und lesbische Jugendliche auch nach dem Coming-Out begleiten möchte, ist ein niedrigschwelliger Zugang erforderlich. Die Arbeit kann nur geleistet werden von ausgebildeten Sozialpädagogen und –pädagoginnen und muß sich an den Bedürfnissen der jungen Lesben und Schwulen orientieren. Für die Arbeit mit jungen Lesben steht in Hamburg bereits das JungLesbenZentrum von Intervention e.V. in Hamburg-Mtte zur Verfügung. Eine ähnliche Einrichtung für junge Schwule fehlt aber im Bezirk und das, obgleich sich in St. Georg und St.Pauli die Zentren schwulen Lebens in Hamburg befinden.  In vielen anderen deutschen Städten arbeiten schwul-lesbische Jugendzentren seit Jahren erfolgreich. Sowohl im Rot-Grünen Koalitionsvertrag im Bezirk Hamburg-Mitte als auch im Grün-Schwarzen Koalitionsvertrag auf Landesebene wurde die Einrichtung eines solchen Jugendzentrums vereinbart.<br />
Aus diesem Grunde wird der Bezirksamtleiter gebeten, sich bei den entsprechenden Stellen dafür einzusetzen, dass<br />
-	als Standort für ein geplantes schwules Jugendzentrum der Freien und Hansestadt Hamburg  der Bezirk Hamburg-Mitte ausgewählt wird<br />
-	die Mittel hierfür von der zuständigen Behörde zur Verfügung gestellt werden<br />
-	das Jugendzentrum über speziell geschulte Pädagogen/-innen verfügt<br />
-	die Angebote niedrigschwellig sind<br />
-	das schwule Jugendzentrum auch als Informations- und Weiterbildungsstätte für die anderen Häuser der Jugend und Träger der offenen Kinder- und Jugendhilfe  dient.<br />
-	Eine institutionelle Vernetzung der Jugendhilfeträger mit dem Schwerpunkt Sexualität stattfindet, auch unter Einbeziehung der AIDS-Hilfe.<br />
-	Der bezirkliche Jugendhilfeausschuss in alle Planungen mit einbezogen wird.&#8221;</p>
<p><strong>Die Fortsetzung</strong>: Der obige Text sollte von mir gemeinsam mit der GAL Hamburg-Mitte als Antrag in die Bezirksversammlung am 20.11.08 eingebracht werden. Aufgrund des Abstimmungsbedarfes mit ihrem Koalitionspartner auf Landesebene ist nach den Verhandlungen mit der GAL Mitte etwas anderes herausgekommen. Die neue und abgestimmte Version des Antrages finden Sie hier: <a href='http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/11/schwules-jugendzentrum.pdf'>schwules-jugendzentrum</a>. Dieser Antrag wurde im Hauptausschuss der Bezirksversammlung dann auch beschlossen.</p>
<p><strong>Fortsetzung II</strong>: In der Bezirksversammlung am 18.12.2008 dann die Überraschung: Die CDU Hamburg-Mitte will sogar noch weitergehen und fordert in einem <a href="http://www.cdu-fraktion-hamburg-mitte.de/pdf/Jugendzentrum_fuer_Schwule_und_Lesben,_Anhoerungsverfahren,_19-332-08.pdf">Antrag</a> nun gleich ein Jugendzentrum für Schwule und Lesben. Allerdings erst nach einer großen öffentlichen Anhörung, ob denn alle potentiellen Nachbarn damit einverstanden wären. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.</p>
<p><strong>Fortsetzung III:</strong> Inzwischen liegt die Verantwortung für die von der CDU geforderten öffentlichen Anhörung zum schwulen Jugendzentrum beim Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration der BV HH-Mitte. Dieser hat in seiner Sitzung am 12.11.09 die einzuladenden Experten festgelegt. Ich halte die von der CDU mittels ihres Minderheitenrechts erzwungene öffentliche Anhörung weiterhin für einen bedenklichen Weg. Es besteht die Gefahr, daß ein im Landeskoalitionsvertrag zwischen CDU und GAL festgelegtes Projekt nun inhaltlich auf Bezirksebene diskutiert wird. Das neue Jugendzentrum für Schwule soll jedoch eines für ganz Hamburg werden. Eine inhaltliche Befassung nur aus Bezirkssicht ist weder leistbar noch sinnvoll, da es sich in keinem Falle um eine bezirkliche Einrichtung handeln wird. Ich frage mich, was die Ultras der CDU HH-Mitte damit erreichen wollen. Sie können dem guten Projekt ausschließlich schaden&#8230;. oder wollen Herr Böttcher und <a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/10/14/junge-union/neonazi-bei-partei-seminar.html">Herr Haufler</a> die Einrichtung etwa verhindern? More to come&#8230;</p>
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		<title>CDU Mitte lernt dazu- Gemeinsam gegen rechts!</title>
		<link>http://falko-drossmann.de/cdu-mitte-lernt-dazu-gemeinsam-gegen-rechts/109</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 23:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko Droßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[CDU HH-Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen-Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit großer Erleichterung hat die SPD-Bezirksfraktion die Entscheidung der Kollegen der CDU Hamburg-Mitte aufgenommen, das Mandat ihres Bezirksabgeordneten Nikolaus Haufler für den Jugendhilfeausschuss bis zur nächsten Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte auszusetzen. Diese Entscheidung der CDU Bezirksfraktion kam ohne Abstimmung in der Bezirksversammlung zustande. Meines Erachtens nach kommt diese Entscheidung spät, aber nicht zu spät. Nikolaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/10/verlegungladen.jpg" rel="shadowbox[post-109];player=img;"><img src="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/10/verlegungladen-150x112.jpg" alt="" title="verlegungladen" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-110" /></a>Mit großer Erleichterung hat die SPD-Bezirksfraktion die Entscheidung der Kollegen der CDU Hamburg-Mitte aufgenommen, das Mandat ihres Bezirksabgeordneten Nikolaus Haufler für den Jugendhilfeausschuss bis zur nächsten Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte auszusetzen. Diese Entscheidung der CDU Bezirksfraktion kam ohne Abstimmung in der Bezirksversammlung zustande. Meines Erachtens nach kommt diese Entscheidung spät, aber nicht zu spät. Nikolaus Haufler werden in den <a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/10/14/junge-union/neonazi-bei-partei-seminar.html">Medien</a> (zu) gute Kontakte zur rechten Szene nachgesagt.</p>
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		<title>Der Jugendhilfe eine Zukunft!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 07:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Tomaschek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Etat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Bezirk HH-Mitte in den letzten 10 Jahren aufgrund der Sparauflagen des Senates bei fast allen Trägern und fast allen Projekten im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit immer und ständig streichen mußte, fehlen nicht nur Personal- und Sachmittel, sondern auch die notwenigen Investitionen, um in den Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirk ein attraktives [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://falko-drossmann.de/wp-content/uploads/2008/10/spielhaus-150x225.jpg" alt="" title="spielhaus" width="150" height="225" class="alignleft size-thumbnail wp-image-85" />Nachdem der Bezirk HH-Mitte in den letzten 10 Jahren aufgrund der Sparauflagen des Senates bei fast allen Trägern und fast allen Projekten im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit immer und ständig streichen mußte, fehlen nicht nur Personal- und Sachmittel, sondern auch die notwenigen Investitionen, um in den Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirk ein attraktives und zeitgemäßes Angebot vorzuhalten. Die ursprünglich vom SPD/GAL- Senat geplante Umschichtung zwischen den Bezirken war für den Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit zeitlich streng von 1997 bis 2001 begrenzt, wurde dann aber vom CDU-Senat jährlich erneuert. Die oft proklamierten und beworbenen &#8220;Etaterhöhungen&#8221; in der hamburgischen Jugendhilfe sind immer nur Leuchturmprojekte gewesen, bei denen einzelnen Einrichtungen für maximal zwei Jahre Gelder zugewilligt wurden. Eine nachhaltige Planung von Jugendhilfe war weder den Trägern der offenen Kinder- und Jugendhilfe noch den Jugendhilfeausschüssen möglich. Eine bloße Veränderung des Verteilungsschlüssels, egal ob nach JEW oder nach KESS, reicht hierbei nicht aus. Die Umschichtung zwischen den Bezirken muß aufhören. Dem folgend hat der Jugendhilfeausschuss Hamburg-Mitte aufgrund eines Antrages der SPD und der GAL-Fraktion in seiner Sitzung am 27.10.2008 beschlossen:</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p>1. Der Bezirk HH-Mitte wird aufgrund der bisher erbrachten Einsparungen in Höhe von 1,4 Millionen Euro in der letzten 10 Jahren von der Umschichtung zwischen den Bezirken ausgenommen. Nachweisbare neue Bedarfe müssen auch neu vom Senat finanziert werden. Dies gilt für alle Bezirke. </p>
<p>2. Der in den letzten Jahren aufgelaufene Fehlbedarf von ca. 400.000 Euro ist zumindest in wesentlichen Teilen dem Bezirk strukturell zu ersetzen.</p>
<p>3. Die durch die schwarz-grüne Bezirkskoalition in Harburg gestrichenen Stellen und Gelder für den Stadtteil Wilhelmsburg in Höhe von strukturell jährlich ca. 250.000 Euro sind dem Bezirk Mitte durch den Senat zu ersetzen, da er die Stichtagsregelung gegenüber dem Bezirk Harburg nicht durchgesetzt hat.</p>
<p>4. Künftig müssen Personalkostensteigerungen, der Inflationsausgleich und notwenige neue Bedarfe regelhaft vom Senat übernommen und finanziert werden.</p>
<p>5. Wir benötigen eine ernsthafte Debatte über die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg. Derzeit wird sie bedrängt, die Defizite im Ganztagsschulbereich auszugleichen als auch immer mehr als Notnagel für den Bereich des ASD und der Hilfen zur Erziehung zu dienen. Dabei wird vergessen, daß Angebote der offenen Kinder- und Jugendhilfe nicht nur für Extremsituationen zur Verfügung stehen sollen, sondern ein ständiges Regelangebot für alle Kinder und Jugendlichen sein sollten. Diese Debatte geht im Zug der Spardiskussionen leider allzu oft unter.</p>
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