Mein Mandat

Im Jahr 2001 bin ich der SPD beigetreten. Der Grund war recht einfach: Ich wollte mich einmischen.

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Über Falko Droßmann

1973 Geboren am 11. Dezember in Wipperfürth (Oberbergischer Kreis)

Über Falko Droßmann

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, kritisiert Vergötzung des Geldes. Wenn Manager ihre Gehälter nicht von sich aus begrenzen, sollte der Staat sie zwingen, so Huber.

Bischof Wolfgang Huber fand am Sonntag klare Worte. “Ein Unternehmen, das staatliche Kredite, also das Geld der Steuerzahler, in Anspruch nimmt, muss eine Obergrenze für seine Spitzenverdiener festlegen”, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EDK) bei der Eröffnung der Synode, der jährlichen Tagung des obersten Kirchenparlaments, am Sonntag in Bremen. Um zu zeigen, dass sie ein Gerechtigkeitsempfinden haben, wären Unternehmen gut beraten, wenn sie ihre Managergehälter von sich aus begrenzen würden. Wenn nicht, müsse der Staat sie notfalls dazu zwingen.

Huber stellte außerdem die Verhältnismäßigkeit des staatlichen Hilfspakets in Zweifel. Er halte “die Frage, wie sich ein milliardenschwerer Schutzschild für die Banken zur Einsatzbereitschaft unserer Gesellschaft für Hartz IV-Empfänger verhält, nicht für illegitim”. Das Hessische Landessozialgericht habe kürzlich festgestellt, dass die Hartz-IV-Regelleistungen das “soziokulturelle Existenzminimum” von Familien nicht abdecke. “Dass sich der Graben zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft wie weltweit vertieft, widerspricht der ethischen Orientierung des christlichen Glaubens.”

Statt “Leistungsreligion” und “Vergötzung des Geldes” forderte Huber “Einsatzbereitschaft mit Augenmaß” und die “Abkehr von einem Leben auf Pump”. Das betreffe die Anhäufung von Staatsschulden, den Verbrauch von Rohstoffen bis hin zu einem “Finanzwesen, in dem die Schulden der einen die Geldanlage der anderen geworden sind”.

Den ganzen Artikel von Claudia Keller finden Sie hier.