Vor Ort
Es gibt in Hamburg Wandsbeker, Harburger und auch Bergedorfer. Aber gibt es auch „Mitterianer“? Im Gegensatz zu den genannten, historisch gewachsenen Bezirken identifizieren sich die Menschen im Bezirk Hamburg-Mitte mehr über ihren jeweiligen Stadtteil und fühlen sich in erster Linie als Wilhelmsburger, Neustädter, St. Paulianer, Finkenwerder, St. Georger, Veddeler, Rothenburgsorter, Hammer, Steinerwerderer, Waltershofer,Neuwerker, Horner, Borgfelder oder Billstedter.
Hamburg-Mitte mit seinen 274.865 Einwohnern, von denen etwa jeder vierte einen ausländischen Pass hat, ist das Herz von Hamburg. 2010 wurde der Bezirk Hamburg-Mitte von der Bundesregierung mit der Auszeichnung “Ort der Vielfalt” ausgezeichnet.
Gerade diese Vielfalt ist es, die unseren Bezirk ausmacht, ihm seine Gesichter und seinen Charakter gibt. Sie ist aber auch Verpflichtung und Auftrag, den vielen unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohnern in ihren Stadtteilen und Quartieren die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben; Verdrängung von Familien zu verhindern, die vielfältigen Initiativen zu unterstützen und für eine hohe Wohnqualität zu sorgen.
Hamburg-Mitte ist das Herz von Hamburg. Aus diesem Grunde gibt es vielfältige Interessenlagen, mitunter von “gesamthamburgischem Interesse”. Es ist die Aufgabe Ihrer Mitglieder in der Bezirksversammlung, den Spagat zwischen dem Ansehen nach außen und den Erfordernissen innen zu wagen und klare Lösungen anzubieten.
Für mich als Sozialdemokraten ist jedoch klar: In erster Linie geht es um die Menschen unseres Bezirkes – und um gute Nachbarschaften.




